Die AKH Ambulant gGmbH ist eine
100%ige Tochtergesellschaft des
Allgemeinen Krankenhauses Celle mit
dem Anspruch, ihren Patienten eine
hochwertige therapeutische
Versorgung zu bieten.
Für unser Therapiezentrum AKH
Ambulant gGmbH suchen wir zum
nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit.
Ihr Profil:
- Abgeschlossene Ausbildung zum
Physiotherapeuten
- Erste Berufserfahrung
wünschenswert
- Zusatzqualifikationen sind
wünschenswert
- Gute Kommun...
100%ige Tochtergesellschaft des
Allgemeinen Krankenhauses Celle mit
dem Anspruch, ihren Patienten eine
hochwertige therapeutische
Versorgung zu bieten.
Für unser Therapiezentrum AKH
Ambulant gGmbH suchen wir zum
nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit.
Ihr Profil:
- Abgeschlossene Ausbildung zum
Physiotherapeuten
- Erste Berufserfahrung
wünschenswert
- Zusatzqualifikationen sind
wünschenswert
- Gute Kommun...
Nun sollen diese Errungenschaften zum Teil wieder rückabgewickelt werden (wir berichteten). Dagegen organisiert sich erneut Widerstand von unten. Wir sprachen mit einer der Initiatorinnen.
physio.de: Frau Klöhn, uns erreichen Meldungen, wonach Sie einen Protest der TherapeutInnen – sozusagen „einen Protest von unten“ – gegen die geplanten Einschnitte im Heilmittelbereich organisieren würden. Was hat es damit auf sich?
Frau Klöhn: Ja, in der Tat. Es geht es um zwei Dinge:
Seit Mitte April läuft schon unter dem Motto „Sichert die therapeutische Versorgung“ eine Petition, die ich ins Leben gerufen habe. Mittlerweile hat diese auch schon über 50.000 Unterschriften.
Des Weiteren ist für den 11. Juni ist eine Aktion in Berlin geplant. Allzu viel möchte ich – Stand heute – aber noch nicht verraten. Außer, dass es sich um eine symbolische Aktion handeln wird, bei der es wichtig ist, dass möglichst viele Therapeuten daran teilnehmen
Das klingt ein bisschen kryptisch. Können Sie uns ein bisschen mehr verraten?
Ja, ich weiß. Es geht sowohl bei der Petition als auch bei der Aktion darum, die Realität in der Versorgung sichtbar zu machen. Therapeutinnen sind ja normalerweise stille Begleiter. Aber wenn alles so kommt, wie es jetzt geplant ist, wird es mittelfristig die Versorgung in allen Heilmittelbereichen gefährden.
Daher ist Wegschauen oder still sein für mich keine Option mehr!
Geplant ist, innerhalb der nächsten zwei Wochen peu à peu immer mehr Informationen zu der geplanten Aktion zu veröffentlichen. Seien Sie also gespannt darauf (lächelt).
Von welchen Berufsverbänden werden Sie bei Ihrem Protest unterstützt?
Unterstützung erfahre ich von Anfang an (nach dem Start der Petition) und aktuell insbesondere durch LOGO Deutschland, die die Aktion von Beginn an in Kontaktaufnahme, strategischer Begleitung sowie organisatorischer Umsetzung unterstützen.
Weitere Verbände, die mich unterstützen, sind:
- • VDB-Physiotherapieverband
Nicht unerwähnt möchte ich auch den Support durch Therapiebündnisse, KollegInnen und PraxisinhaberInnen aller therapeutischen Professionen lassen.• Verband Deutscher Podologen (VDP)
• Podo Deutschland
• Deutscher Bundesverband für Logopädie (dbl)
Frau Klöhn, gibt es noch eine Botschaft, die Sie gerne an unsere Leserschaft loswerden möchten?
Ja und zwar: So wie wir am Patienten mittlerweile interdisziplinär arbeiten, müssen wir auch interdisziplinär zusammen für uns einstehen, aufstehen und uns zeigen – nicht zuletzt im Interesse unserer Patienten und deren Angehörige. Denn die haben die schwächste Lobby. Daher an alle Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure, Diätassistenten und Podologen mein Appell:
- • Unterzeichnet die Petition,
Frau Klöhn, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen ihnen viel Erfolg• wendet Euch an Eueren Bundestagsabgeordneten (Informationen hierzu auf meiner Website),
• hängt Plakate auf und
• kommt am 11. Juni 2026 nach Berlin!
Das Interview mit Frau Klöhn führte Anfang der Woche Friedrich Merz / physio.de
PS: Auf Nachfrage versprach Frau Klöhn, unsere Leser mittels Einträge im Forum Physiotherapie oder mittels eines aktuellen Kommentars unter diesem Artikel auf dem Laufenden zu halten.
Zur Person:
Franziska Klöhn ist Logopädin und Inhaberin eines Therapiezentrums mit zwei Standorten in Leipzig. Seit 15 Jahren selbstständig tätig, setzt sie sich insbesondere für eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in der therapeutischen Versorgung ein.
InterviewDemonstrationGKV-SparpaketLogo DeutschlandVDBdblGrundlohnsummeBlankoverordnung
Wir sehen uns in Berlin!
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Jens Uhlhorn schrieb:
Das sind doch sehr gute Nachrichten!
Wir sehen uns in Berlin!
Entwicklung der Grundlohnrate (2019–2026):
2019: 2,65 %
2020: 3,02 %
2021: 2,90 %
2022: 2,30 %
2023: 3,11 %
2024: 4,28 %
2025: 5,17 %
2026: 5,17 %
Dazu die „Neue Selbstständigkeit" als weitere rechtssichere Option ab 2028. Alles gut.
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als Obergrenze!
Das bedeutet ganz und gar nicht, dass diese Prozente am Ende auch in den Preislisten stehen. Schau dir die Preisentwicklungen von vor 2019 an! Stichwort Obergrenze.
Hoffen, dass alles gut wird, sollte eine zusätzliche Option sein, nicht die einzige.
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Diethild Remmert schrieb:
Lieber Unsichtbar, Grundlohnsumme -1 %.
als Obergrenze!
Das bedeutet ganz und gar nicht, dass diese Prozente am Ende auch in den Preislisten stehen. Schau dir die Preisentwicklungen von vor 2019 an! Stichwort Obergrenze.
Hoffen, dass alles gut wird, sollte eine zusätzliche Option sein, nicht die einzige.
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Horatio72 schrieb:
@Diethild Remmert Hallo, du scheinst neu hier zu sein. "Unsichtbar" geistert seit vielen Jahren hier durch Forum mit seinen Thesen und Vorhersagen. Gar nicht Ernst nehmen und am besten blockieren. In einem halben Jahr geht das ganze unter anderem Namen von vorne los. Da seine Vorhersagen und Aussagen aber immer wieder gleich und auch immer wieder falsch sind, dauert es meist nur ein Tag bis jeder hier Bescheid weiss das TOM ( so war mal der Ursprungsname) hier wieder seine kruden Thesen verbreitet.
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Diethild Remmert schrieb:
Danke für den Hinweis. Es gäbe ja noch eine Menge mehr zu diesem Thema zu sagen.
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Unsichtbar schrieb:
Ich sehe der Grundlohnsummenbindung sehr gelassen entgegen ( nach +80% ):
Entwicklung der Grundlohnrate (2019–2026):
2019: 2,65 %
2020: 3,02 %
2021: 2,90 %
2022: 2,30 %
2023: 3,11 %
2024: 4,28 %
2025: 5,17 %
2026: 5,17 %
Dazu die „Neue Selbstständigkeit" als weitere rechtssichere Option ab 2028. Alles gut.
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