Ich suche Verstärkung für die
Behandlung von Senioren in einem
Seniorenheim in der Kölner
Innenstadt. Die Einrichtung wird
seit über 20 Jahren von
langjährigen Mitarbeiter betreut.
Behandelt werden neurologische,
orthopädisch/chirurgische
Krankheitsbilder, sowie
Erkrankungen aus dem Bereich der
Inneren Medizin und der Geriatrie.
Arbeitsangebot:
-unbefristete Stelle
-relative freie Zeiteinteilung
-Arbeitszeit 6 Std./Wo.
-6 Wochen Urlaub (ggf. angepasst an
die Urlaubszeit des Hauptar...
Behandlung von Senioren in einem
Seniorenheim in der Kölner
Innenstadt. Die Einrichtung wird
seit über 20 Jahren von
langjährigen Mitarbeiter betreut.
Behandelt werden neurologische,
orthopädisch/chirurgische
Krankheitsbilder, sowie
Erkrankungen aus dem Bereich der
Inneren Medizin und der Geriatrie.
Arbeitsangebot:
-unbefristete Stelle
-relative freie Zeiteinteilung
-Arbeitszeit 6 Std./Wo.
-6 Wochen Urlaub (ggf. angepasst an
die Urlaubszeit des Hauptar...
Methodik
Zwischen Januar 2010 und September 2013 wurden 528 Personen mit unikondylärer Kniearthrose rekrutiert. Sie wurden der HEP- oder TEP-Intervention randomisiert zugeordnet. Von ihnen entschieden sich 55 für eine andere Versorgung oder zogen ihre Teilnahmezusage zurück. Zwei ProbandInnen verstarben noch vor dem Eingriff. Somit standen 471 Personen für die Studie zur Verfügung. Das Durchschnittsalter lag bei 65 Jahren. Die Gruppen waren in allen relevanten Endpunkten und Einflussfaktoren vergleichbar.
Der primäre Endpunkt war der Oxford-Knee-Score (OKS). Zusätzlich wurden das Aktivitätenniveau, die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Zufriedenheit mit den Ergebnissen und die Komplikationsrate ermittelt. Außerdem befragte man alle TeilnehmerInnen, ob sie sich der Operation ein weiteres Mal unterziehen würden, wenn sie wieder vor der Entscheidung stünden.
Ergebnisse
Zum 10-Jahres-Follow-Up reagierten 326 Personen auf die Kontaktaufnahme durch die ForscherInnen. Beide Gruppen wiesen auch nach diesem Zeitraum noch akzeptable bis gute Ergebnisse zu allen Endpunkten auf. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Sowohl die Funktions- und Schmerzwerte als auch die Zufriedenheit mit den Ergebnissen waren gleichwertig. Ebenso hätte sich die gleiche Anzahl wieder für die jeweilige OP-Technik entschieden.
Tendenziell hatten Personen, die eine Totalendoprothese erhielten, eine etwas höhere postoperative Komplikationsrate. Sie brauchten beispielsweise Bluttransfusionen, die bei einer HEP nicht nötig waren. Besonders auffällig war die Häufigkeit von Revisionsoperationen aufgrund massiver Steifigkeit, die bei einer TEP zehnmal so häufig durchgeführt werden musste als bei einer HEP.
Fazit
Insgesamt erweisen sich Hemiendoprothesen des Kniegelenks als eine kosteneffektivere – im Mittel 731 britische Pfund (843,67 Euro) günstigere – Versorgung. Dies war vor allem auf die Nachbehandlungs- und Komplikationskosten zurückzuführen. Die HEP sollte daher bei unikondylärer Arthrose bevorzugt werden.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
TEPArthroseStudie
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