Für unser interdisziplinäres
Therapiezentrum Elphöhe in
Hamburg-Eppendorf suchen wir zum
nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Physiotherapeut/in (m/w/d) für
30–40 Wochenstunden im
Erwachsenenbereich.
Dich erwartet ein modernes und
herzliches Arbeitsumfeld auf dem
grünen Gelände der Anscharhöhe
mit fast dörflicher Atmosphäre
und einem wertschätzenden Team,
das eng zusammenarbeitet.
Durch unsere interdisziplinäre
Ausrichtung (das Team besteht aus
Logos, Ergos und Physio, und 3
Rezep...
Therapiezentrum Elphöhe in
Hamburg-Eppendorf suchen wir zum
nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Physiotherapeut/in (m/w/d) für
30–40 Wochenstunden im
Erwachsenenbereich.
Dich erwartet ein modernes und
herzliches Arbeitsumfeld auf dem
grünen Gelände der Anscharhöhe
mit fast dörflicher Atmosphäre
und einem wertschätzenden Team,
das eng zusammenarbeitet.
Durch unsere interdisziplinäre
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Die physiotherapeutischen Methoden reichen dabei von Atemtherapie über Sekretmobilisation bis hin zu körperlichem Ausdauer- und Krafttraining sowie der Beratung und der Begleitung des Patienten auf digitalem Wege (Tele-Rehabilitation).
Atemtherapie und Sekretmanagement
Die Atemtherapie dient der Erleichterung der Atmung, indem die Atemmechanik verbessert und die Atemarbeit reduziert wird. Dabei soll die Belüftung optimiert, die Atemfrequenz gesenkt und die Atemmuskeln entlastet werden. Konkrete Maßnahmen sind zum Beispiel die Lippenbremse, die Zwerchfellatmung, die segmentale Atemlenkung, Kontaktatmung, Dehnlagerung und atemerleichternde Positionen wie der Kutschersitz. Die Patienten sollen lernen, sich im Alltag selbst zu helfen – der Therapeut fungiert als Supervisor. Die Betroffenen lernen durch die Atemtherapie auch eine Selbstwirksamkeit bezüglich ihrer Erkrankung.
Das Sekretmanagement umfasst gezielt angeleitete Atemtechniken zur autogenen Drainage, Klopf- und Vibrationsmassagen sowie die Anwendung spezieller Hilfsmittel wie oszillierende Systeme.
Ausdauer- und Krafttraining
Da die körperliche Belastbarkeit von Patienten mit COPD oder Asthma infolge von Inaktivität, Muskelatrophie und systemischer Entzündung oft reduziert ist, sollte ein funktionelles Ausdauer-, Intervall- und Krafttraining durchgeführt werden. Metaanalysen und Cochrane-Reviews bestätigen die Wirksamkeit von Trainingsprogrammen hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Exazerbationsreduktion. Empfohlen werden aerobe Trainingsformen mit mittlerer Intensität auf dem Fahrradergometer oder beim Gehen. Das Training sollte individuell auf Symptome und die Alltagsbelastung angepasst werden und mindestens dreimal pro Woche für 20 bis 40 Minuten durchgeführt werden. Ein gezieltes Krafttraining der Extremitäten- und der Atemhilfsmuskulatur zwei- bis dreimal in der Woche sollte das Ausdauertraining ergänzen. Ein inspiratorisches Muskeltraining (IMT) zur Kräftigung des Zwerchfells und der Atemhilfsmuskulatur mittels spezieller Geräte kann ebenso sinnvoll sein wie eine Ganzkörpervibrationstherapie.
Patientenedukation und Selbstmanagement
Damit Patienten verstehen, was bei ihrer Erkrankung passiert, sollten sie ein Verständnis für die Funktionsweise und Anatomie der Lunge sowie für die Pathophysiologie der obstruktiven Lungenerkrankung erhalten. Inhalationstechniken, atemerleichternde Techniken sowie das Verhalten bei Dyspnoeanfällen sollten thematisiert werden. Auch ein alltagsbezogenes Training, in dem die Betroffenen lernen, durch Selbstbeobachtung Frühwarnzeichen einer Atemnot zu erkennen, sind sinnvoll.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Behandlung von obstruktiven Lungenerkrankungen eine interprofessionelle Versorgung erfordert, die den Patienten über einen längeren Zeitraum (auch hybrid über Telemedizin) begleitet. Die Physiotherapie nimmt dabei eine wesentliche Stellung ein. Ein langfristiger Therapieerfolg ist von einer aktiven Einbindung und dem Selbstmanagement der Betroffenen abhängig.
dh / physio.de
COPDAtemtherapieStudie
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