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Lieber Kaffee und Gurke statt Physiotherapie? Heilmittel treiben die Preise.
Ein gesundheitspolitischer Sommertag: Autor des Heilmittelreports unter Druck. Präventionsbus der KBV beendet Deutschland-Tournee. Präventionsstiftung – Einigung über Finanzierung. Gesetzesvorlage im September. BKK-Bundesverband setzt sich ein für Gesundheitsförderung sozial Schwacher.
12.08.2004 • 0 Kommentare

Die Heilmittelrichtlinien sind der Preistreiber dieses Sommers (wir berichteten). Gestern nun hat das Statistische Bundsamt seine vorläufigen Schätzungen von Ende Juli bestätigt. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise für Gesundheitspflege um 0,9 Prozent. „Grund für diesen erneuten Anstieg ist die Neufassung der Heilmittel-Richtlinien, die zum 1. Juli 2004 in Kraft trat. Betroffen davon sind gesetzlich Versicherte, für die sich die Zuzahlungen bei Heilmittelbehandlung erhöhen“, teilen die Statistiker mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Gesundheitsausgaben sogar um satte 20,4 Prozent angestiegen. Nur die höheren Benzinpreise haben noch mehr am Inhalt der Geldbörsen genagt, sie stiegen um 4,7 Prozent gegenüber dem Juni. Wer sich über die höheren Eigenleistungen beim Physiotherapeuten und das teure Benzin grämt, kann sich bei einer Salatgurke und einer Tasse Kaffee trösten, die sind nämlich deutlich billiger geworden (-14,6 und -5,5 Prozent).

Mehrfach hatten wir hier über den Heilmittelreport 2004 der Gmünder Ersatzkasse (GEK) berichtet. Der Chefautor dieses Werkes, Prof. Gerd Glaeske, hat wenig von einem zurückhaltenden Wissenschaftler. Polemisches lamentieren scheint eher seine Sache zu sein. „Angebotsinduzierte Nachfrage“ und „Masse statt Klasse“ resümierte er seine Erkenntnisse. Glaeske ist geübt im Verfassen von Reports. So hat er für den gleichen Auftraggeber bereits einen Arzneimittelreport zu Papier gebracht. „Unwissenschaftlich“ bezeichnet der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Hans-Joachim Helming, dieses Produkt des Bremer Forschers. Obwohl die Arzneimittelausgaben in Brandenburg die niedrigsten in der ganzen Republik seien, hätte Glaeske den Ärzten pauschal vorgeworfen, sie würden viel zu teuer und mit zweifelhaftem therapeutischem Nutzen verordnen. Deshalb gebe es noch einige Rationalisierungsreserven. Gefragt, wie denn konkret gespart werden könne, hätte er keine Antwort gewusst. „Wenn ein Gesundheitsökonom sich derartig in ergebnisorientiertem Rechnen und in einer politisierten Bewertung von Daten ergeht, disqualifiziert er sich selbst“, so der KV-Vorsitzende verärgert.

Mobilität ist Trumpf. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) schickte ein auffallendes Gefährt durch deutsche Lande. Das telekomfarbene „KV-Mobil“, ein umgebauter Linienbus, beendet morgen in Potsdam (Bassinplatz) seine seit Mai andauernde Reise durch 25 Städte. Prävention, dazu sollten die 36.000 Besucher sensibilisiert werden. Herz-Kreislauf-Leiden war das Thema, die Ärzte informierten, wie man Herzinfarkt und Schlaganfall vermeiden kann. Doch nicht nur trockene Theorie sollte die Bürger anlocken. Der Deutsche Tischtennisbund baute sein Sportgerät auf und die Besucher konnten zum Schläger greifen. KBV-Vorsitzender Manfred Richter-Reichhelm ist zufrieden mit der Aktion: „Ein toller Erfolg“. Auch im nächsten Jahr soll das „KV-Mobil“ wieder „auf Präventionsreise gehen“.

Prävention war auch das Thema einer gestrigen Staatssekretärsrunde aus Bund und Ländern in Berlin. Die Politiker wollten den nun schon seit Monaten schwelenden Finanzierungsstreit um die Gründung einer Präventionsstiftung zum Guten wenden. Ein Kompromiss scheint jetzt in greifbare Nähe zu rücken. Von den geplanten 250 Millionen Euro zusätzlichen Mitteln für individuelle primärpräventive Maßnahmen, Setting- und Modellprojekte sollen dem Vernehmen nach 100 Millionen Euro von den Sozialversicherungsträgern aufgebracht werden. Der Rest müsste Staats- und Landesschatullen entnommen werden. Ursprünglich war geplant, dass Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherungen nur 50 Millionen Euro beisteuern, den Ländern war das zuwenig. Bis Anfang September wird das Bundesgesundheitsministerium Eckpunkte für ein Präventionsgesetz vorlegen und, wenn alles klappt, kann es im Januar 2005 in Kraft treten.

Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen tagte gestern gleichfalls in Berlin, und das Tagesthema Prävention stand auch hier ganz oben auf der Arbeitsliste. Gesundheitsförderung müsse sich hauptsächlich mit sozial Benachteiligten befassen. Arme Menschen würden im Schnitt sieben Jahre früher sterben als betuchte und sie hätten ein doppelt so hohes Risiko schwere Krankheiten zu erleiden, gaben die Kassenfunktionäre zu bedenken. Kinder aus sozial schwachen Familien seien häufiger übergewichtig als Kinder aus reicheren Schichten. Auch Arbeitslose seien eine wichtige Zielgruppe. „Erwiesen ist, dass sich der Gesundheitszustand von Arbeitslosen mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit verschlimmert“, sorgt sich Dieter Voß, Mitglied des BKK-Vorstands.


Peter Appuhn
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