physio.dephysio.de
  • Jobs
  • Kleinanzeigen
  • Ausbildung
    • Ausbildung
    • Schulen
    • Studium
    • Skripte
  • Selbstständig
    • Preislisten
    • Fortbildungen
    • Terminplan
    • Firmen und Produkte
    • Praxisbörse
  • Infothek
    • Infothek
    • Datenschutz (DSGVO)
    • News
    • Heilmittelrichtlinie
    • Skripte
    • Bücher
    • Praxisverzeichnis
  • Foren
    • Neue Beiträge
    • Physiotherapie
    • Blankoverordnung
    • Heilmittelrichtlinie
    • Selbstständig
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Arbeit
    • Schüler
    • Therapiemethoden
    • Freie Mitarbeit
    • Recht & Steuern
    • Sonstiges
  • Anmelden

Finsterwalde, Brandenburg

ASKLEPIOS Als einer der größten
privaten Klinikbetreiber in
Deutschland verstehen wir uns als
Begleiter unserer Patient:innen –
und als Partner unserer
Mitarbeitenden. Wir bringen
zusammen, was zusammengehört:
Nähe und Fortschritt, Herzlichkeit
und hohe Ansprüche, Teamwork und
Wertschätzung, Menschen und
Innovationen.

Wir suchen für die Asklepios
Fachkliniken Brandenburg GmbH für
den Standort Lübben einen

Physiotherapeut (w/m/d) für die
Tagesklinik Finsterwalde der Klinik
für ...
0
Gesundheitsreform scheitert im Bundesrat
26.11.1999 • 0 Kommentare

Die umstrittene Gesundheitsreform ist gestoppt worden. Das am 4. November im Bundestag mit Koalitionsmehrheit verabschiedete Gesetz fand am Freitag im Bundesrat nicht die notwendige Zustimmung. Die Standesvertretungen von Ärzten und Zahnärzten begrüßten dieses Votum und forderten wie auch die CDU, ein komplett neues Gesetz auszuarbeiten. Die Bundesregierung bekräftigte hingegen ihren Willen, im Vermittlungsausschuss das Vorhaben in möglichst großen Teilen durchzubekommen.
Der Vermittlungsausschuss soll am 2. Dezember seine Arbeit beginnen und bis Mitte Dezember ein Kompromisspapier vorlegen. Dabei sollen auch jene 24 fehlenden Seiten wieder in den Gesetzestext eingefügt werden, die der Bundestag auf Grund eines technischen Fehlers nicht mit verabschiedet hatte. Dabei geht es im Kern um die Entschuldung von in Not geratenen Krankenkassen in den neuen Ländern. Vorgesehen ist hier eine Einmalzahlung von 1,3 Milliarden DM aus den Töpfen der Kassen in den alten Bundesländern für die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.



Bundesministerin Andrea Fischer (Grüne) hielt der Union vor, sie wolle die Reform offenbar als ein Mittel der grundsätzlichen Auseinandersetzung mit der Bundesregierung nutzen. In der Debatte gehe es daher leider nicht immer nur um die Gesundheitspolitik. Die Union widersprach den Vorhaltungen und nannte das Fischer-Konzept "ideologisch gefärbt". CDU-Generalsekretärin Angela Merkel betonte in Berlin, es gebe "Momente im Leben, da darf es nicht aufs Geld ankommen". Wer wie SPD und Grüne das Schicksal der Patienten in die Hände von Krankenkassen-Buchhaltern lege, der könne am Ende die medizinische Versorgung nicht mehr sicherstellen.



Die FDP bezeichnete das Bundesratsvotum als ein Desaster für Rot-Grün. Selbst SPD-geführte Länder hätten dem "Stückwerk" die Gefolgschaft verweigert, erklärte FDP-Gesundheitsexperte Dieter Thomae in Berlin. Das beste wäre gewesen, das Gesetz zurückzuziehen um den Weg frei zu machen für eine Neuerarbeitung.



Der Vorsitzende der Vereinigung der Krankenhausärzte "Marburger Bund", Frank Ulrich Montgomery warnte in Köln, mit einem Kompromiss im Vermittlungsausschuss sei nicht zu rechnen. Denn eine Einigung mit der Opposition würde heißen, die Grünen über den Tisch zu ziehen. Das könne sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nicht leisten, ohne die Koalition zu gefährden. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Fritz-Josef Willmes, hatte bereits am Donnerstag die Regierung aufgefordert, die Reform komplett zurückzuziehen und mit den Beteiligten gemeinsam und "in Ruhe" ein Konzept zu erarbeiten. Auch ein Splitten des Gesetzes in einen im Bundesrat zustimmungspflichtigen und einen zustimmungsfreien Teil könne den "Karren nicht mehr aus dem Dreck" ziehen.



Sollte im Vermittlungsausschuss keine Einigung möglich sein, will die Regierung nach eigenen Angaben mit einem ausgekoppelten Gesetz die heftig attackierte Budgetierung dennoch einführen, um eine Beitragsstabilität ab 2000 in den Krankenkassen zu sichern. Ziel der Koalition ist es, den zustimmungsfreien Teil auf jeden Fall zum 1. Januar 2000 in Kraft treten zu lassen.



Quelle: Berlin (ADN)

abonnieren


    Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.

Mein Profilbild bearbeiten

Das könnte Sie auch interessieren

AOK Heilmittel-Report 2026
Schwer, nicht wütend zu werden
Bericht von einer bemerkenswerten Pressekonferenz des AOK-Bundesverbandes
10.06.2026 • Von Friedrich Merz
Fehlerhafte Rezepte
Viel Hoffnung, wenig Daten
Bürokratieproblem bekannt, Ausmaß unbekannt
09.06.2026 • Von O.G.
physio.de nachgehakt
Die 4-Prozent-Illusion der Krankenkassen
Warum die Bürokratie im Gesundheitswesen deutlich teurer ist als offiziell behauptet wird
06.06.2026 • Von O.G.
Alle Artikel zum Thema

© 2026 physio.de - Physiotherapie in Deutschland  Impressum - Datenschutz - AGB - Diese Seite weiter empfehlen - Ihre E-Mail an uns