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Was wir bieten:
- Angenehme
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30-Minuten-Takt
- Acht großzügige und ...
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Ein Wissenschaftlerteam aus Barcelona hat nun eine Studie veröffentlicht, in der sie die Auswirkung von Patienteninformationen untersuchen. Ihre Fragestellung lautete: Macht es für die Entscheidung für oder gegen einen operativen Eingriff einen Unterschied, ob die Information auf dem potentiellen Nutzen oder den potentiellen Nebenwirkungen der Intervention basiert?
Insgesamt rekrutierten die Wissenschaftler 80 Patienten und teilten diese zufällig in Gruppe A und B ein. Alle Patienten hatten wegen einer Verletzung der Rotatorenmanschette eine Spezialeinrichtung für Schulterprobleme aufgesucht. Zusätzlich zu dem üblichen Aufnahmebogen zur Erhebung der Patientendaten wurde den Patienten ein Fragebogen mit folgendem Szenario ausgehändigt:
Gruppe A:
„Ihr Arzt informiert Sie, dass Sie einen Rotatorenmanschettenriss haben und erklärt, dass sich ihr Zustand verbessern wird, wenn er/sie Ihren Manschettenriss operiert, und dass die Manschette nach 2 Jahren in 71% der Fälle, in denen eine Operation durchgeführt wird, heil bleibt.
Würden Sie sich für eine Operation entscheiden? Ja / Nein“
Gruppe B:
„Ihr Arzt informiert Sie, dass Sie einen Rotatorenmanschettenriss haben und erklärt, dass sich ihr Zustand verbessern wird, wenn er/sie Ihren Manschettenriss operiert, und dass die Manschette nach 2 Jahren in 29% der Fälle, in denen eine Operation durchgeführt wird, wieder reißt.
Würden Sie sich für eine Operation entscheiden? Ja / Nein“
Die verwendeten Prozentangaben stammen aus einer vorangegangenen Untersuchung zu den Heilungsergebnissen nach arthroskopischer Supraspinatussehnenrekonstruktion.
In einer darauffolgenden körperlichen Untersuchung erhob der Studienarzt zusätzlich zu den Daten aus dem Aufnahmebogen den Constant-Score. Dabei handelt es sich um ein Assessment zur Einschätzung der subjektiven (Schmerz, ADL) und objektiven (ROM, Kraft) Schultergelenksfunktionalität.
Die Auswertung der Studie zeigte, dass die Patienten aus Gruppe A die Frage nach der Operation signifikant häufiger mit „Ja“ beantworteten, als die der Gruppe B. Insgesamt hätten sich aus Gruppe A insgesamt 36 von 43 Probanden für einen operativen Eingriffe entschieden. In Gruppe B hätten lediglich 17 von 37 Teilnehmern einer Operation zugestimmt. Weder Alter, Geschlecht, die betroffene Seite (rechts / links) oder die Ergebnisse des Constant-Scores hatten einen messbaren Einfluss auf die getroffene Therapieentscheidung.
Die Autoren schlussfolgern, dass Ärzte im Rahmen einer gemeinsamen Entscheidungsfindung genau überlegen müssen, welche Informationen sie ihren Patienten bereitstellen. Weitere Studien wären notwendig, um beispielsweise zu erheben, wie sich Patienten entscheiden, die sowohl über positive als auch negative Auswirkungen der angebotenen Therapie aufgeklärt werden.
Die Originalstudie finden Sie hier.
Catrin Heinbokel / physio.de
ArztPatientenKommunikationStudie
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